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Was ein Schlüssel-Notdienst kosten muss

Sicher haben auch Sie sich schon gefragt, warum eine einfache Öffnung, die vor Ort nur wenige Minuten in Anspruch nimmt, gut 220,- € kosten muss.

Von vielen Kunden wird häufig übersehen, dass ein Monteur für sie pro Öffnung oft mehr als eine Stunde im Einsatz ist.

Zunächst muss er den Wagen aufrüsten. Er muss zum Kunden fahren, die Tür öffnen und auch wieder zurück zur Werkstatt kommen, was alles zu seiner Arbeitszeit gehört. Dort muss der Monteur den Wagen wieder abrüsten, da Einbruchwerkzeuge aus versicherungstechnischen Gründen nicht im Einsatzfahrzeug verbleiben dürfen.

Für die An- und Abfahrten entstehen also Monteurkosten (Fahrtzeiten) sowie PKW-Unterhaltungskosten für Anschaffung, Versicherungen, Steuern, Sprit etc.

Auch der logistische Aufwand, einen 24-Stunden-Notdienst aufrecht zu erhalten, wird meist nicht gesehen.

Für den Kunden sind die Telefonisten in der Zentrale rund um die Uhr kompetente Ansprechpartner, jederzeit, auch Nachts, an Wochenenden und Feiertagen. Die Monteure sind ebenfalls rund um die Uhr auf Abruf für Notdiensteinsätze bereit.

Die Aufrechterhaltung eines bundesweiten Schlüsselnotdienstes ist somit nicht mit den Kosten eines einfachen Schlüsseldienstes, der nur an Werktagen erreichbar ist, vergleichbar.

Viele weitere Kosten wie die für Werbung, Mieten, Buchhaltung, Mahnwesen und Telekommunikation sind auf den ersten Blick für den Kunden gar nicht sichtbar.

Zur Verdeutlichung haben wir die durchschnittlichen Kosten einer Türöffnung im farbigen Diagramm aufgeführt. Ausgewertet wurden für das Kostendiagramm über 20.000 Notdiensteinsätze des professionellen Schlüssel-Notdienstes, der bundesweit seine Dienste anbietet.

Knapp 1/3 der Gesamtkosten für einen Notdiensteinsatz sind Lohnkosten für Provisionen und die Gehälter der Mitarbeiter in der Zentrale sowie für die kaufmännischen Angestellten.

Den größten Posten mit knapp 25% macht der Bereich der Werbung in Telefonbüchern und neuen Medien aus, gefolgt von den Kommunikationskosten mit 17%. Die Kosten für Einträge in Kommunikationsverzeichnisse steigen immer weiter, da Kunden heute zu Tage nicht mehr nur in klassische Telefonbücher sehen, sondern in eine Vielzahl verschiedenster Medien nach Handwerkern suchen. Zu den Kommunikationskosten zählen z.B. die Grundgebühren für örtl. Servicerufnummern, Telekommunikation, Telefonanlagen, Handyverbindungen, kostenlose Rufnummern und Dateneinträge der Telekom.

Die anderen Kosten wie Versicherungen, Mieten, Forderungsverluste etc. machen zusammen rund 16% aus. Auch wenn mancher Kunde über die relativ hohen Kosten eines Notdienstes überrascht sein mag. Die Berechnung entsprechender Kosten ist jedenfalls gerechtfertigt.

Ein vergleichbarer Notdienst der Feuerwehr oder die Kosten eines Notfallarztes mit Krankenwageneinsatz kostet in der Regel ein Mehrfaches. Bedenkt man, dass Notdienstmonteure rund um die Uhr, bei jedem Wind & Wetter im Einsatz sind, sollte man deren Leistung nicht schmälern sondern entsprechend wertschätzen.

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