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Blick in die nahe Zukunft der Alarmtechnik PDF Drucken

Es wird immer spannender wohin und vor allem wie schnell sich die Technik in allen Bereichen verändert. Auch die Alarmanlagen gehen mit dem Fortschritt und profitieren von Smartphone & Co. Bei einem bundesweiten Schaden, durch Einbrüche im vergangenen Jahr, in Höhe von 39,4 Mio € ist es verständlich, dass der Verbraucher immer mehr Angebote aus diesen Bereichen sucht, die in ihrer Nutzung aber bitte unkompliziert und sicher sein sollen.

So kurz vor der anstehenden IFA, gibt es so einige innovative aber noch ausbaufähige Sicherheitslösungen in Zusammenhang mit ausgeklügelten Wohnannehmlichkeiten. Zum Beispiel gibt es da die Smart Home Lösungen. Diese ermöglichen unter anderem, dass man über ein Smartphone oder sein Tablet seine Rollläden runter lassen oder die Heizung anmachen kann. Genauso gut kann man über dieses Netz Alarmanlagen an- und abschalten und umgedreht Alarmmeldungen auf's Smartphone oder Tablet senden lassen. Hier hapert es noch an der Kompatibilität der einzelnen Geräte, aber vor allem müssen hier zwingend noch Sicherheiten in datenschutzrechtlicher Hinsicht und auch zu nutzungsrelevanten Daten weiter erforscht und entwickelt werden. Im Augenblick sind diese noch nicht so weit, dass sie vor elektronischer Manipulationen gesichert sind oder Spähattacken erkannt werden können. Dennoch finden die Smart Home Lösungen immer mehr Liebhaber und wenn man sich vorab über das Thema informiert und die Datenschutzerklärungen der Hersteller sorgfältig liest, so sind diese Systeme Helfer, die in einigen Jahren als Standard in vielen Haushalten zu finden werden sein.

Ganz großartig ist auch der „CapFloor“, der noch in seinen Kinderschuhen steckt. Die Idee war hier einen berührungsempfindlichen Bodenbelag zu entwickeln, der erkennen sollte, ob jemand gestürzt ist.

Innerhalb der 3-jährigen Forschungs- und Entwicklungsphase am Boden und der dazugehörigen Software, hat sich herausgestellt, dass das Erkennen von Stürzen nur ein Bruchteil ist, von dem was das System kann.

Es gibt derzeit Bodenbeläge, die über Sensoren zum Weiterleiten der Meldungen verfügen, die im Boden befestigt sind. Das heißt, ist ein Sensor defekt im Boden, so muss der ganze Belag erneuert werden. Der „CapFloor“ funktioniert hier über ein Gitternetz aus Kabeln, welches durch ein elektrisches Feld registriert, wenn Bewegung stattfindet. Die Sensoren wurden in eine leicht zugängliche Fußleiste verlagert. Das Gitternetz ist fast unter allen Fußbodenbelägen einzubauen, sogar bei Parkett.

Je nach Programmierung des Systems soll der „CapFloor“ vielfältige Möglichkeiten bereit halten, wie zum Beispiel, dass beim Betreten des Bodens Licht angeht oder dass wenn länger niemand den Raum betritt, die Heizungen runter gefahren werden. Interessant auch, das Erkennen wenn ein Kind das Bett verlässt oder die Alarmierung, wenn übers Fenster Einbrecher einsteigen.

Wir werden sehen ob es die Smart Home Lösung oder der intelligente Fußboden schafft oder doch ein ganz anderes noch nie dagewesenes Produkt. Was gut ist setzt sich durch – so wie wir!

 
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